Mecklenburg-Vorpommern will Fiebermessungen für Kitas und Schulen testen – Zwei Erfolgsgeschichten von Kentix.

In zwei rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten wird der automatische Fieberscanner SmartXcan bereits erfolgreich eingesetzt. Sowohl der Kindergarten Kunterbunt in Simmertal als auch die katholische KiTa St. Peter und Paul in Idar-Oberstein haben sich dazu entschlossen, sich vor ansteckenden Viren wie COVID-19 oder der Influenza-Grippe zu schützen. Da Fieber ein häufiges Symptom bei Virusinfektionen ist, wurde in den Eingangsbereichen beider Kitas ein SmartXcan installiert. Damit können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Eltern und ihre Kinder in Sekundenschnelle ihre Körpertemperatur automatisch und kontaktlos messen. Damit kann sichergestellt werden, dass keine fiebernden Personen die Kita betreten und möglicherweise einen Viren-Hotspot verursachen.

Im Merkblatt der Gesundheits- und Bildungsministerien Rheinland-Pfalz sowie des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) steht beispielsweise ganz konkret: „Ein Kind muss zu Hause bleiben, wenn mindestens eines der folgenden Symptome vorliegt: Fieber […]. Keine Aufnahme bzw. Betreuung in einer Kita oder Schule bzw. Absonderung vor Ort bis zur Abholung.“

Was ist beim Fiebermessen zu beachten?
Gegenüber den meisten Systemen mit Wärmebildkamera oder im Vergleich zur Stirnmessung mit einem Handthermometer, gewährleistet der SmartXcan eine stets gleiche Messsituation unter Einhaltung einer strikten Vorgabe für Abstand und Ausrichtung des Kopfes. Die Messung der Körpertemperatur erfolgt dabei mit einem Thermalsensor immer in der inneren Augenhöhle, direkt über dem Verlauf der Gesichtsarterie. Der berührungslose und fest installierte Fieberscanner sorgt damit für schnelle und genauere Werte. Unabhängige Tests des Portals IPVM (ipvm.com) haben eine Messgenauigkeit von +/- 0,3 °C bestätigt. Zudem bietet der Fieberscanner eine zuverlässige Körpertemperaturmessung auf Basis der IEC 80601-2-59 an. Diese internationale Norm regelt die wesentlichen Leistungsmerkmale für Reihenuntersuchungen von Menschen auf Fieber.

Ist das Fiebermessen mit dem Fieberscanner gefährlich?
Blendungen oder Strahlungen, die das Auge schädigen könnten, sind bei der Körpertemperaturmessung mit dem SmartXcan ausgeschlossen. Der Fieberscanner verwendet zwar einen Laser-Abstandssensor, um die richtige Entfernung des Kopfes zur Linse zu ermitteln, die dabei abgegebene Strahlung ist aber für den Menschen unschädlich. Der Laser ist nach der Norm IEC 60825-1:2014-3 konform und mit Klasse 1 bewertet. Dies bedeutet, dass auch bei einer längeren Bestrahlungszeit keine gesundheitsschädlichen Effekte für den Benutzer entstehen.

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Ist die Bedienung kompliziert?
Die Bedienung ist intuitiv und selbsterklärend, die Ergebnisse zuverlässig und exakt. Die Messung erfolgt ohne Berührung und ist damit sicher für die Anwender. Ein DSGVO-konformer Betrieb ist problemlos möglich, da keinerlei personenbezogenen Daten gespeichert werden. Komplizierte Einstellungen zur Bedienung sind nicht erforderlich. Man tritt einfach vor das Gerät und nähert sich mit seinem Gesicht der Linse. Ist der nötige Messabstand erreicht, misst der Scanner innerhalb von 0,6 Sekunden die Körpertemperatur und gibt entsprechende visuelle und akustische Signale von sich, je nachdem, ob man Fieber hat oder nicht. Bis zu 700 Personen können so pro Stunde gemessen werden. In beiden oben genanten Kitas wird der SmartXcan nicht verpflichtend eingesetzt, sondern freiwillig zur eigenverantwortlichen Selbstkontrolle. Theoretisch könnte der Fiebermesser aber auch mit einem Türöffner oder einem Drehkreuz kombiniert werden. Auch die Verknüpfung mit Monitoren, Signalleuchten oder sogar mit einer eigenen Kentix mobile App sind möglich.

Wie erfolgt die Montage und Inbetriebnahme?
Sowohl in Simmertal als auch in Idar-Oberstein war die Installation der SmartXcans sehr einfach und dauerte nicht länger als 30 Minuten. IT-Fachleute oder ein Elektriker wurde nicht gebraucht. Die im Lieferumfang enthaltene Wandhalterung aus Metall, die bereits im richtigen Winkel für den korrekten Messvorgang konstruiert ist, konnte einfach an die Wände geschraubt werden. Passende Plätze in der Nähe einer Steckdose waren schnell gefunden. Schrauben und Dübel sind übrigens auch schon im Lieferumfang enthalten. Da in beiden Fällen kein PoE-Switch bzw. Netzwerkanschluss zur Verfügung stand, war lediglich ein zusätzlicher PoE-Injektor mit Netzteil erforderlich, der den Anschluss an die Steckdose ermöglichte. Die Injektoren wurden ebenfalls direkt von Kentix mitgeliefert. Nach einer kurzen Aufwärmphase von ca. 30 Minuten war die Fieberscanner einsatzbereit.

Was kostet so ein SmartXcan Fieberscanner?
Der Anschaffungspreis des Scanners als Stand-Alone-Lösung liegt bei 695,00 Euro netto, zzgl. 40,00 Euro netto für den PoE-Injektor zur Spannungsversorgung, falls vor Ort kein PoE Switch zur Verfügung steht.

Das sagen die Leiterinnen der Kitas zum SmartXcan:
„Kinder mit Fieber gehören nicht in die Einrichtung sondern bedürfen der elterlichen Pflege. Wir sind sehr froh, einen SmartXcan zu haben. – auch mit Blick auf die anstehende Grippewelle im Herbst und Winter. Er funktioniert kinderleicht, die Kinder haben Freude an der Nutzung und nutzen den Scanner nahezu täglich. Die Eltern treten einfach morgens in unserem Vorraum mit ihren Kindern vor den Scanner, pieps und fertig. Auch wir als Team nutzen diese unkomplizierte und einfache Temperaturmessung. Von Seiten der Eltern gab es bisher nur positive Rückmeldung, alle fühlen sich besser geschützt.“, berichtet Jennifer Binsfeld (im Bild, rechts außen), die Standortleiterin der kath. Kindertageseinrichtung St. Peter und Paul in Idar-Oberstein.

„Wir sind sehr froh, eine so praktische und einfache Lösung zum Schutz unserer Kinder sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kindergarten zu haben. Schließlich stehen wir als Gemeinde auch in der Pflicht, mögliche Corona-Hotspots zu vermeiden.“, so die Ortsbürgermeisterin Christina Bleisinger (im Bild, rechts) der knapp 2.000 Einwohner zählenden Gemeinde Simmertal, die Träger der Kita Kunterbunt ist. Denise Chmiel (im Bild, links), die Leiterin der Kita fügt hinzu: „Die Kids haben keine Angst vor der Fiebermessung. Im Gegenteil, sie haben sogar Spaß daran, sich in die Reihe zu stellen und sich messen zu lassen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ihnen niemand mit einem klassischen Fieberthermometer zu nahe kommt.“

Fazit:
Ein SmartXcan Fieberscanner im Eingangsbereich einer Kita ist ein praktisches Hilfsmittel, um frühzeitig Viren-Hotspots zu erkennen und die Ausbreitung ansteckender Infektionen wie Corona oder der Influenza-Grippe zu vermeiden. Die Kosten sind durchaus eine stemmbare Investition für eine sichere, automatische und berührungslose Fiebermessung ohne zusätzlichen Personalaufwand.

Mehr Infos zu dem Fieberscanner sowie hilfreiche, kurze Videos finden Sie unter https://kentix.com/de/smartxcan