Raumüberwachung mit Kentix

Wenn es im Serverraum brennt, geht der Schaden für Unternehmen schnell ins Geld. Der Fahrzeughändler Glinicke blieb bislang verschont. Damit das auch so bleibt, hat er seine IT-Räume mit einer Machine-to-Machine(M2M)Lösung der Telekom abgesichert, die vor Feuer, Einbruch, Hitze und Feuchtigkeit schützt.

Serverraum: (optimale) Temperatur, Temperaturüberwachung und kritische Temperaturen

Wer im Ländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen ein Auto sucht, der findet es bei der Glinicke Gruppe. Das 1930 gegründete Familienunternehmen hat sich in der Region flächendeckend aufgestellt. In seinen 19 Autohäusern beschäftigt Glinicke heute rund 1.100 Mitarbeiter. Zum Serviceangebot gehört eine eigene Kundenhotline, mit der der PKW-Händler rund um die Uhr erreichbar ist. Auch beim Thema IT-Sicherheit hat sich Glinicke für zuverlässige Erreichbarkeit entschieden: M2M IT-Raumüberwachungslösungen des Telekom Partners Kentix sorgen über das Mobilfunknetz für Schutz. Unter M2M verstehen Experten den automatisierten Austausch von Daten zwischen Endgeräten wie Maschinen, Fahrzeugen oder Stromzählern.

Anforderungen an Brandschutz im Serverraum

Glinicke suchte nach einer zentral steuerbaren Lösung zur Raumüberwachung, die sich leicht installieren und einfach bedienen lässt. Weitere Anforderungen: größtmögliche Redundanz, Anpassungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. „Mit dem Kentix-System haben wir von Anfang an alles unter einen Hut bekommen. Wir haben jetzt von unserer IT-Zentrale in Kassel aus die Sicherheit der Serverräume immer im Blick“, unterstreicht Stefan Brehm, IT-Leiter des Autohauses.

Raumüberwachung per Internet (LAN / WLAN) oder Telefon / Handy

Wie ist die Raumüberwachung von Kentix aufgebaut? Bei Glinicke wurden in zwei Serverräumen jeweils ein Kentix MultiSensor und ein AlarmManager installiert, die automatisch mehr als 20 Gefahren erkennen können. Die Geräte kommunizieren entweder per Ethernet-Verbindung oder über den Funkstandard ZigBee miteinander. Der AlarmManager fungiert als zentraler Umschlagplatz und kann den Anwender entweder per LAN oder Mobilfunknetz alarmieren. Hierfür ist ein GSM-Modem integriert. Im Falle eines Netzwerk-Ausfalls greift das System automatisch auf das sichere und zuverlässige Mobilfunknetz der Telekom zurück, um weiterhin vollen Empfang zu garantieren. Bei kritischen Zuständen warnt die IT-Raumüberwachung sofort per SNMP (Simple Network Management Protocol), E-Mail oder SMS. Das System bietet somit eine jederzeit verlässliche Absicherung vor Risiken wie Übertemperatur, Schmorbränden, Feuer, Wasserleckagen oder Einbrüchen und Diebstählen. Das Monitoring ist jederzeit und von jedem Endgerät mit Internetzugang aus zugänglich. Die Daten und Systemzustände sind über eine Verwaltungsplattform jederzeit abrufbar und der Zugriff erfolgt einfach per Webbrowser oder über eine eigene App.

Raumüberwachung mit Kentix

Im Ergebnis bietet das System somit eine jederzeit verlässliche Absicherung vor Risiken wie Übertemperatur, Schmorbränden, Feuer, Wasserleckagen oder Einbrüchen und Diebstählen. Brehm erklärt: „Die redundante Auslegung der Lösung war für uns mehr als wichtig. Sollte das firmeninterne Netzwerk ausfallen, bleibt der AlarmManager über das Telekom-Mobilfunknetz online und benachrichtigt mich und mein Team per SMS.“

Raumüberwachung leicht gemacht: Konnektivität, Zuverlässigkeit und Stabilität

Doch nicht nur die hohe Konnektivität, Zuverlässigkeit und Stabilität der Lösung gaben den Ausschlag für Kentix. Auch die einfache Installation und Inbetriebnahme des Stand-Alone-Systems überzeugte Glinicke – und seine Handelspartner. Brehm: „Die M2M-Überwachung arbeitet durchgängig mit eigener Hard- und Software. Das System wird aber nicht in die bestehende IT-Infrastruktur eingebunden, wie es zum Beispiel bei IT-Überwachungsprogrammen der Fall ist. Da jeder Eingriff in die EDV auch Risiken birgt, sind wir mit dem Stand-Alone-System immer auf der sicheren Seite – auch was die IT-Vorgaben unserer Kunden und Handelspartner betrifft.“ Beim Aufwand für die Inbetriebnahme enttäuschte die Applikation von Kentix ebenfalls nicht. „Das war echtes ‚Plug and Play‘. In nur fünf bis zehn Minuten hatten wir die Erstinstallation abgeschlossen“, erzählt Brehm. Nach dem Aufbau folgte der Feinschliff. Das IT-Team von Glinicke hat die MultiSensoren in den Folgetagen optimal eingestellt und auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt. Die IT-Raumüberwachungslösung lässt sich ortsunabhängig kontrollieren – ein Endgerät mit Zugang zum Internet genügt. Daten und Systemzustände sind über eine Verwaltungs-Plattform jederzeit abrufbar. Der Zugriff erfolgt per Webbrowser oder über eine eigene App. „Wir haben auch andere Lösungen in unsere Entscheidung einbezogen, aber nicht eine war so ausfallsicher und flexibel wie das System von Kentix und Telekom“, berichtet der IT-Leiter weiter. Stefan Brehm ist mit dem System heute zufrieden und empfiehlt es gern weiter. Der Ausbau ist bereits in Planung: In Zukunft soll es in allen Autohäusern zum Einsatz kommen.

Die Aufgabe

Jedes IT-System ist nur so sicher wie sein Schutz. Die Glinicke Dienstleistungs GmbH suchte daher nach einer kompromisslosen, besonders ausfallsicheren Stand-Alone-Lösung zur Überwachung ihrer Serverräume, die dezentral steuerbar, leicht zu installieren und einfach zu verwalten ist.

Die Lösung

Glinicke entschied sich für die IT-Raumüberwachungslösung des Telekom Partners Kentix. Das System übertraf alle Anforderungen – gerade auch im Hinblick auf Konnektivität und Ausfallschutz. Denn: Fällt das firmeninterne Netzwerk aus, bleibt der Kentix AlarmManager über das Telekom-Mobilfunknetz in allen Gefahrenlagen online.

Die Vorteile

Das System von Kentix ist leicht zu installieren und einfach zu bedienen. Die mehrfach ausgelegten Kommunikationskanäle garantieren zuverlässigen Schutz und sorgen für maximale EDV-Sicherheit selbst beim Ausfall des LAN.