Automatisches Fiebermessen gegen Corona und Grippe

Pressemitteilung mit Bildern als PDF herunterladen »» | Pressemitteilung online lesen »»

Wie man mit modernster Sensor-Technologie infizierte Personen erkennen und die Ausbreitung ansteckender Viren verhindern kann.

Idar-Oberstein, 23.09.2020 +++ Wir haben alle gehofft, dass Corona nach den Sommerferien kein Thema mehr sein wird und unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben wieder in den Regelbetrieb übergehen kann. Die bittere Erkenntnis heute: Erste Schulen und Kitas müssen kurz nach ihrer Öffnung wieder schließen und auch sonst kann von Normalität noch keine Rede sein.

Auch wenn das Arbeiten im Homeoffice für Teile der Wirtschaft temporär akzeptabel ist, läuft in der Produktion, im Einzelhandel oder der Bildung wenig ohne Anwesenheit und Menschenkontakt. Deshalb suchen Verantwortliche in allen Bereichen mehr als zuvor nach schnellen, einfachen und zuverlässigen Lösungen, um Beschäftigte, Schüler, Kunden oder Besucher zu schützen und lokale Virenhotspots zu vermeiden.

Warum Fiebermessung sinnvoll ist:
Nach Studien und Ergebnissen des Robert Koch Instituts, der WHO oder der John-Hopkins-Universität gehört Fieber zu den häufigsten Symptomen bei einer COVID-19 Infektion. Aber auch bei der „echten“ Grippe bzw. Influenza gehört Fieber zu den häufigsten Symptomen.

Was bedeutet Fiebermessung für die Erkennung von Hotspots?
Nehmen wir als Beispiel einen industriellen Fleischbetrieb, der im Juni 2020 durch einen Corona Hotspot sein Werk schließen musste. Dort wurden über 1.500 Personen positiv auf COVID-19 getestet. Je nach Zeitpunkt der Infektion und der Inkubationszeit, die im Mittel 5 bis 6 Tage beträgt, hätte man die ersten Erkrankten zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit einem regelmäßigen Fieberscrscreening erkennen können. Mit hoher Wahrscheinlichkeit schon am ersten Tag der Betriebsöffnung, da einige Personen schon länger erkrankt und symptomatisch waren.

Soweit die Theorie
Das Problem ist die Fiebermessung selbst. Diese ist normalerweise trivial und mit einem einfachen Fieberthermometer zur oralen- oder rektalen Messung einfach umsetzbar, so macht es auch der Arzt. Ermittelt wird stets die Körperinnen- bzw. Kerntemperatur. Die spontane Umsetzung vieler Betriebe: ein massenhaftes Fiebermessen am Eingangsportal. Hier möchte man quasi im Vorbeigehen die Körpertemperatur vieler Personen schnell und möglichst gleichzeitig messen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurden Messmethoden basierend auf Thermalkameras oder Infrarot-Thermometern entwickelt. Auch eine passende Messstelle am Körper wurde schnell gefunden: das Gesicht bzw. die Hautoberfläche auf der Stirn. Genau hier ist nun die Messung mit dem Infrarot-Thermometer oder der Wärmebildkamera nicht mehr trivial. Viele Parameter wie Abstand, Emissionsverhalten der Haut, Bewegungsgeschwindigkeit der Person und ganz wesentlich die Umgebung der Messung (kalt, warm, feucht usw.) spielen eine zentrale Rolle.

Hochgenaue Fiebermessung
Um eine erhöhte Temperatur sicher zu detektieren und keine Falschmessungen zu provozieren, muss sich die geforderte Messgenauigkeit auch im Bereich von 0,3 °C abspielen. Die Messung der Temperatur im Gesicht muss dabei an den inneren Augenlidern direkt über dem Teil der Schlagader (Carotis interna), die an den Augen verläuft, erfolgen. An dieser Stelle wird durch die Blutversorgung eine stabile Temperatur gewährleistet. Eine genaue Ableitung der Gesichtstemperatur auf die Körperkerntemperatur ist also nur möglich, wenn der Prozess und die Umgebung immer gleich sind und nur in einem gewissen Bereich schwanken.

Über 80 % der Fiebermessungen sind aufgrund zu vieler Prozessvariablen nicht exakt genug und liefern kaum verwertbare Messwerte.

Eine der ungenauesten Methoden ist die Messung mit dem Infrarot-Handthermometer auf der Stirn. Hier wird lediglich an einem Punkt die Temperatur der Haut gemessen. Transpiriert die Person genau an dieser Stelle oder dreht den Kopf, ist die Messung ungenau.

Viele unabhängige Tests von weit über 100 Systemen am Markt (siehe dazu ipvm.com) haben gezeigt, dass die meisten Systeme nicht die geforderte Genauigkeit und Prozessfestigkeit erfüllen. Teilweise ist es schlicht und ergreifend Betrug, da die Messung in der angebotenen Art- und Weise nicht funktionieren kann. Die Möglichkeit der Hotspot Erkennung ist damit nicht gegeben. Hier wird leider eine sinnvolle Maßnahme verspielt und die Wahrscheinlichkeit der frühen Erkennung von COVID-19 erkrankten Personen geht gegen null. Eine sichere Methode zur Prävention von COVID-19 Hotspots ist nur möglich, wenn die Messeinrichtung einen strikten Messprozess gemäß der o. g. Norm leisten kann.

Die Lösung: SmartXcan
Der Fieberscanner SmartXcan bietet eine neue Thermalsensor-Lösung, die zur hochgenauen Messung der Körpertemperatur geeignet ist. Das kleine Hightech-Gerät, nicht größer als eine Brotdose, misst die Körpertemperatur unter Einhaltung der strikten Vorgaben für Abstand und Ausrichtung des Kopfes immer in der inneren Augenhöhle, direkt über dem Verlauf der Gesichtsarterie. Blendungen oder Strahlungen, die das Auge schädigen könnten, sind dabei ausgeschlossen. Die Bedienung ist intuitiv und selbsterklärend, die Ergebnisse zuverlässig und exakt. Unabhängige Tests des Portals IPVM (ipvm.com) haben eine Messgenauigkeit von 0,3 °C bestätigt. Da die Messung kontaktlos durchgeführt werden kann, müssen auch keine Griffe oder Tasten desinfiziert werden. Das spart Zeit und Geld und macht die Messung für den Anwender sicher. Ein DSGVO-konformer Betrieb ist ebenfalls problemlos möglich, da keinerlei personenbezogenen Daten gespeichert werden.
Komplizierte Einstellungen sind nicht erforderlich. Man tritt einfach vor das Gerät und nähert sich mit seinem Gesicht der Linse. Ist der nötige Messabstand erreicht, misst der Scanner innerhalb von 0,6 Sekunden die Körpertemperatur und gibt entsprechende visuelle und akustische Signale von sich, je nachdem, ob man Fieber hat oder nicht. Bis zu 700 Personen sollen damit pro Stunde gemessen werden können. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Fiebermesser mit einem Türschloss-System zu koppeln, sodass sich die Tür oder beispielsweise auch ein Drehkreuz nur dann öffnet, wenn die Körpertemperatur der eintretenden Person im grünen Bereich ist. Damit könnte auch das Sicherheitspersonal deutlich entlastet werden.

Vielfach in der Praxis bewährt
Der innovative Fieberscanner SmartXcan wird bereits mehrere 1000-fach in über 40 Ländern zur Eingangskontrolle eingesetzt. Das hilft nicht nur, um Corona-Infizierte zu erkennen, sondern auch in der Herbst- und Winterzeit die Verbreitung der Influenza („echte” Grippe) zu reduzieren.

Fazit
Mit dem automatischen Fieberscanner SmartXcan können fiebernde und möglicherweise infizierte Personen einfach erkannt werden. Die Inbetriebnahme ist unkompliziert und kann auch als Stand-Alone-Lösung per Plug & Play-Installation erfolgen. Der kontaktlose Messvorgang ist sicher, zuverlässig und sekundenschnell. Damit ist der SmartXcan ein praktisches Hilfsmittel, um Viren-Hotspots zu vermeiden.

Zahlreiche zufriedene Kunden haben das erkannt und schützen Menschen mit dem SmartXcan.

Hier ein kleine Auswahl unserer Referenzen:

  • US-amerikanischer Nahrungsmittel- und Agrarkonzern ADM, zu der auch die deutsche ADM WILD mit seiner bekannten Marke Capri-Sonne gehört,
  • italienischer Reifenhersteller Pirelli,
  • griechisches Krankenhaus „General Hospital of Kos“, in dem sogar der griechische Gesundheitsminister den SmartXcan bei seinem Besuch persönlich teste,
  • EnBW Energie Baden-Württemberg AG,
  • niederländischer Halbleiterhersteller NXP,
  • Caritas Altenheime in Krefeld,
  • Logistikdienstleister Produktservice Erdt GmbH aus Viernheim,
  • Kita Kunterbunt im Rheinland-Pfälzischen Simmertal,
  • Altenzentrum Schmallenbach-Haus in Fröndenberg bei Dortmund, über dessen Schutzmaßnahmen mit dem SmartXcan auch das ZDF in seiner Sendung Frontal 21 berichtete,
  • Nahe-Hunsrück-Werkstätten der Lebenshilfe Obere Nahe,
  • katholische KiTa St. Peter und Paul in Idar-Oberstein,
  • Seniorenzentrum Am Köngisfloß in Wiesbaden,
  • berufliches Schulzentrum in Wiesau
  • und viele weitere mehr

Pressekontakt:
Oliver Lanz
Kentix GmbH
Tel.: +49 6781 56 25 10
E-Mail: o.lanz@kentix.com

Druckfähiges Bildmaterial senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.