Kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke, Personenverkehr, Banken oder Krankenhäuser unterliegen äußerst strengen Sicherheitsvorkehrungen, da Ausfälle oder Beeinträchtigungen schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Die EU-Kommission hat nun ein neues Gesetz verabschiedet, das für mehr IT-Sicherheit relevanter Unternehmen sorgen soll. Somit sollen Versorgungsengpässe gar nicht erst entstehen und die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit soll präventiv vermieden werden.

Betreiber kritischer Infrastrukturen sind gemäß des neuen Gesetzes nun verpflichtet, Vorfälle zu melden, die Sicherheits- oder Datenschutzlücken nach sich ziehen können, etwa schwere Hacker-Angriffe oder System-Abstürze. Die Mitgliedsstaaten müssen außerdem mit mehr Hard- und Software nachrüsten und Systeme auf eventuelle Lücken hin prüfen um gegebenenfalls nachbessern zu können. Wird dieser Pflicht nicht nachgegangen, müssen die Unternehmen mit Strafe rechnen.

Neues Gesetz betrifft nur relevante Unternehmen

Die Ausnahme: Soziale Netzwerke sind von der Regelung ausgeschlossen. Facebook, Twitter & Co. sowie auch kleine Digitalfirmen bleiben unberührt. Das neue Gesetz bezieht sich ausschließlich auf kritische Infrastrukturen essenzieller Unternehmen. Auch der öffentliche Sektor ist von dem neuen Gesetz zunächst nicht betroffen.

Erhöhter Schutz vor Terrorangriffen

EU-Digitalkommissar Günther Oettinger erklärte, dass kritische Infrastrukturen in den EU-Mitgliedsstaaten so zukünftig besser vor Terrorangriffen über das Internet geschützt sein sollen. Nationale Meldesysteme und ein optimierter Informationsaustausch der Mitgliedsstaaten untereinander sollen außerdem zu einer schnelleren und verbesserten Fehlerbehebung im Falle eines Angriffs führen.

Quellen: heise.de, protekt-leipzig.de

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